1980 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb unter sieben eingeladenen Architektengruppen ausgeschrieben.
Der Siegerentwurf sah die Schaffung eines zentralen, halbkreisförmigen Platzraumes vor, zu dem sich studentische
Einrichtungen bzw. Funktionsflächen der Lehre orientierten.
Der erste Spatenstich für das Doppelinstitut wurde am 10. Dezember 1982 vorgenommen.
Die prinzipielle Teilung des Instituts in die beiden Bereiche IPK und IWF führt zu zwei Baukörpern, die beiden
Bereichen zugeordnet werden können, ohne dass dabei die Schaltbarkeit zu den Arbeitsräumen entlang des
Versuchsfeldes sowie untereinander verloren geht.
Die Schlüsselübergabe fand nach dreijähriger Bauzeit am 30. April 1986 statt. Die feierliche Einweihung erfolgte
am 25. November 1986 durch den Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.
Für ihre Arbeit erhielt die Architektengemeinschaft Gerd Fresel, Peter Bayerer, Hans-Dieter Heckel und Roland
Ostertag 1987 den Deutschen Architekturpreis.